de_core() für Agenturen

Sie bauen und betreuen den Shop. de_core rechnet Ihren Händlern, was nach Gebühren, Retouren und Werbung bleibt und wie das Konto in Woche 9 aussieht.

Nach dem Launch hat jeder Ihrer Händler fünf Systeme, die alle recht haben: Der Shop kennt den Umsatz, die Warenwirtschaft den Einkaufspreis, der Zahlungsanbieter die Gebühren, das Werbekonto den ROAS, die Bank das Konto. Keines kennt die Zeitversätze zu den anderen: Bestellung heute, Rechnung in 30 Tagen, Werbewirkung in 7, Auszahlung in 14, Retouren nach 21. Die Fehlentscheidungen entstehen dazwischen, und die Frage „Lohnt sich das?“ landet bei Ihnen. de_core verbindet die Systeme zu einem Modell des Händlers, dem digitalen Zwilling, und rechnet jede Nacht DB3 je Artikel, Break-even je Kampagne, Stockout-Risiko und Liquidität. Nur lesend, in Minuten angebunden.

Was Ihre Händler nach dem Launch haben

Shop-Statistik

Umsatz, Bestellungen, Warenkorb, Besucher. Zeigt, was verkauft wurde, nicht, was davon bleibt.

Warenwirtschaft

Einkaufspreis, Bestand, Belege, offene Posten. Der Rohertrag steht sauber, die Kosten je Bestellung nicht.

Werbekonto

Kosten, Klicks, ROAS je Kampagne. Kennt den Einkaufspreis nicht und rechnet deshalb keinen Break-even.

Zahlungsanbieter und Bank

Gebühren je Transaktion, Auszahlungsfristen, Kontostand. Sehen das Geld, aber nicht die Ursache.

Was zwischen den Systemen fehlt

DB3 je Artikel

Was ein Artikel nach Einkauf, Zahlartgebühr, Versand, Retourenanteil und Werbung wirklich verdient. Im Beispiel: 21,53 € Rohertrag, 6,41 € DB3.

Break-even-ROAS je Kampagne

Ob ein ROAS von 6,65 reicht, entscheidet die Deckungsbeitrags-Marge der beworbenen Artikel. Bei 37 % liegt der Break-even bei 3,22, bei 25 % schon bei 4,76.

Zeitversätze

Auszahlung nach 14 Tagen, Retouren nach 21, Lieferantenrechnung nach 30. Jedes System zeigt seinen Ausschnitt korrekt, aber auf seinem eigenen Zeitstrahl.

Das Konto in Woche 9

Was passiert, wenn der Händler heute bestellt und die Werbung um 20 % hochfährt? Diese Frage stellt er Ihnen. Kein Einzelsystem kann sie beantworten.

Stockout-Kosten

Ein Tag ohne Ware kostet verlorenen Deckungsbeitrag plus Werbung auf einen ausverkauften Artikel, im Beispiel 239 €. Steht in keiner Lagerformel.

Entscheidungen vorher durchspielen

Preis senken, Werbung erhöhen, größer bestellen: Der Zwilling rechnet die Wirkung auf Marge und Konto, bevor der Händler entscheidet.

Vom Rohertrag der Warenwirtschaft zum DB3 — an einem Artikel

Mini-Rechner: was nach dem Rohertrag noch abgeht

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Rohertrag laut Warenwirtschaft (DB1)21,53 €
− Versand, Zahlartgebühr−6,25 €
− Retourenkosten je Bestellung−2,87 €
= DB212,41 €
− Werbekosten−6,00 €
= DB3 je Bestellung6,41 €
vom Rohertrag bleiben29,8 %

Die Retoure geht als Erwartungswert ein (Quote × Verlust je Retoure: Erlös weg, Hinversand verloren, Rückversand, Bearbeitung, Wertverlust, Gebühr nicht erstattet). Die vollständige Rechnung mit Marktplatzgebühr und Kanalvergleich steht im Deckungsbeitrags-Rechner; welche Reserve ein Artikel braucht und was ein Stockout-Tag kostet, im Lagerkennzahlen-RechnerRabatt-Break-even-Rechner.

Was das Modell ergänzt: Ihre Systeme als Quellen, nicht als Inseln

Quelle 1 · lesend

Shop

WooCommerce, Shopify, Shopware, JTL-Shop: Bestellungen mit Positionen, Rabatten, Rückerstattungen; Retourenquote je Artikel. Über API-Leseschlüssel, den Sie ohnehin verwalten.

Quelle 2

Warenwirtschaft

xentral, JTL-Wawi, Billbee, weclapp, VARIO: Artikel mit Einkaufspreis und Bestand, Belege, offene Posten.

Quelle 3

Werbekonten

Google Ads, Meta, TikTok, Microsoft: Kosten und zugeordnete Umsätze je Tag und Kampagne.

Quelle 4

Zahlungsanbieter

PayPal, Klarna, Stripe, Mollie: Gebühren je Transaktion, Auszahlungszeitpunkte.

Ein Modell des Händlers — jede Nacht durchgerechnet

Einkaufspreis aus der Warenwirtschaft, Gebühr vom Zahlungsanbieter, Werbung aus dem Werbekonto, Retoure aus dem Shop: je Bestellung verrechnet, mit den Zeitversätzen dazwischen, jede Zahl mit Herkunft.

DB3 je ArtikelWelche Artikel nach allen Kosten verdienen, und welche Werbung bekommen, obwohl sie Verlust machen.
Break-even je KampagneBreak-even-ROAS aus der echten Marge der beworbenen Artikel.
Stockout-RisikoMeldebestand je Artikel aus Absatz, Bestand und Lieferzeit; Warnung und Nachbestell-Vorschlag.
Liquiditätsvorschau13 Wochen aus offenen Posten, Auszahlungsfristen, Wareneinkauf und Werbebudget, mit Was-wäre-wenn.
Sofort-BefundNach der Verbindung: die auffälligsten Stellen des Sortiments, mit Zahl und Ursache. Ihr Gesprächsaufhänger beim Händler.

Zwei Partnermodelle, ein Pilot

Empfehlungspartner

Sie stellen den Kontakt her, wir machen Onboarding und Support. Sie erhalten eine Beteiligung an den Abo-Erlösen jedes vermittelten Händlers.

Betreuungspartner

Sie fakturieren Ihren Kunden selbst mit Partnerrabatt auf den Listenpreis und bauen de_core in Ihre Betreuung ein. Wir liefern den zweiten Support-Level und einen Partner-Zugang.

Pilot: erster Händler kostenlos

Der erste Händler jeder Agentur läuft sechs Wochen kostenlos mit echten Daten, bis zum gemeinsamen Ergebnistermin zu dritt. Danach entscheidet der Händler.

Werkzeuge für Ihre Akquise, ohne Anmeldung

  1. Shop-Check. Eine Shop-Adresse, eine Minute, ein Außen-Bericht mit belegten Aussagen: Versandschwelle, Zahlarten, Rabatt-zu-Preis, Bewertungen. Für Ihr Neukundengespräch: decore.cloud/shop-check
  2. Sechs Rechner. Break-even-ROAS, Deckungsbeitrag, Preiskalkulation, Rabatt-Grenze, Kundenwert, Lagerkennzahlen: decore.cloud/rechner
  3. Lexikon und Ratgeber. Kurze Texte für Kundengespräche, etwa Break-even-ROAS oder DB3.
  4. Demo in zwei Minuten. Was der Zwilling konkret macht: youtu.be/fCyBJjAsLgw

de_core wird in Deutschland entwickelt und gehostet. Jeder Händler läuft in einer eigenen Instanz. Alle Anbindungen sind lesend; in kein System wird zurückgeschrieben.

Häufige Fragen

Ersetzt de_core Google Analytics oder die Shop-Statistik?

Nein. Analytics zeigt Besucher und Umsatz. de_core rechnet, was zwischen den Systemen entsteht: DB3 je Artikel nach Gebühren, Versand, Retouren und Werbung, Break-even-ROAS je Kampagne und die Liquidität in 13 Wochen. Es ergänzt, es ersetzt nicht.

Welche Systeme bindet de_core an?

Nur lesend über die Schnittstellen: WooCommerce und xentral sind mit echten Daten verifiziert. Vorbereitet sind Shopify, Shopware, JTL-Wawi, Billbee, weclapp und VARIO, dazu PayPal, Klarna, Stripe, Mollie sowie Google, Meta, TikTok und Microsoft Ads. Nichts wird zurückgeschrieben.

Wer betreut den Händler?

Als Empfehlungspartner stellen Sie den Kontakt her, wir machen Onboarding und Support, Sie erhalten eine Beteiligung. Als Betreuungspartner fakturieren und betreuen Sie selbst mit Partnerrabatt, wir liefern den zweiten Support-Level.

Was kostet der Pilot?

Nichts bis zum Ergebnistermin. Der erste Händler jeder Agentur läuft sechs Wochen kostenlos mit echten Daten. Danach entscheidet der Händler, ob er bleibt. Preise für Händler: 99 bis 349 Euro im Monat.

Weiterlesen und rechnen

Ihr Händler fragt, ob sich das lohnt. Mit de_core antworten Sie aus einem Modell, nicht aus Screenshots.

20 Minuten für einen ersten gemeinsamen Händler: sechs Wochen kostenlos mit echten Daten, bis zum Ergebnistermin.