de_core() für WooCommerce

WooCommerce zeigt dir Umsatz, Bestellungen und Bestand. de_core rechnet daraus, was je Produkt wirklich bleibt.

WooCommerce Analytics ist sauber: Bruttoumsatz, Rückerstattungen, Gutscheine, Nettoumsatz, Steuern, Bestand. Seit Version 10.3 gibt es sogar ein Feld für die Kosten der verkauften Ware. Was fehlt, ist alles, was aus Umsatz Gewinn macht: Zahlartgebühren je Bestellung, deine Versandkosten, Retourenkosten, Werbung, Fixkosten. de_core liest deinen Shop nur lesend über die REST-API, verbindet ihn mit Werbekonten, Zahlungsanbieter und Lager — und rechnet jede Nacht DB3 je Artikel, Break-even je Kampagne und Stockout-Risiko.

Was WooCommerce dir zeigt

Umsatz, sauber definiert

Gesamtumsatz = Bruttoumsatz − Rückerstattungen − Gutscheine + Steuern + berechneter Versand. Dazu Bestellungen, Ø Bestellwert, Produkte, Kategorien, Varianten, Kunden, Auftragsherkunft.

Kosten der verkauften Ware — seit 10.3

Je Produkt und Variante ein Kostenfeld, je Bestellung die Warenkosten inklusive Rückerstattungen, per CSV und REST-API pflegbar. In den Analytics-Berichten erscheint daraus noch kein Gewinn — Stand der WooCommerce-Dokumentation.

Bestand und offene Ware

Der Stock-Bericht zeigt Bestände, niedrige Bestände und ausverkaufte Artikel — was fehlt, ist der Meldebestand je Artikel und die Frage, was ein Tag ohne Ware kostet.

Was in WooCommerce fehlt — und den Umsatz zum Ergebnis macht

Zahlartgebühren je Bestellung

WooPayments 1,5 % + 0,25 €, Stripe 1,5 % + 0,25 €, PayPal 2,49 % + 0,35 € — je Bestellung beim Anbieter einbehalten, nie im Shop verbucht. Bei 400 Bestellungen à 39,90 € sind das 339 bis 537 € im Monat.

Versandkosten, die du trägst

WooCommerce kennt den Versand, den der Kunde zahlt. Was DHL, DPD oder dein Fulfiller dir berechnen — im Beispiel 4,90 € je Sendung — steht auf deren Rechnung.

Retourenkosten

Rückerstattungen senken den Nettoumsatz — aber Rückversand, Bearbeitung, Wertverlust der Ware (im Beispiel 7,20 € je Retoure) stehen nirgends, und die Gebühren bleiben ganz oder teilweise weg.

Werbekosten gegen Marge

Die Auftragsherkunft zeigt, welcher Kanal die Bestellung gebracht hat — nicht, was sie gekostet hat, und nie gegen den Deckungsbeitrag der verkauften Artikel gerechnet.

Fixkosten und Break-even

Hosting, Plugins, Lager, Gehalt — bezahlt erst der DB3. Ab wie vielen Bestellungen der Shop sich trägt, zeigt kein Bericht.

Liquidität

Ware ist bezahlt, bevor der Zahlungsanbieter auszahlt; Werbekosten werden sofort abgebucht. Ein profitabler Shop kann trotzdem in die Zahlungslücke laufen.

Was das Modell ergänzt: vier Quellen, eine Rechnung

Quelle 1 · lesend

WooCommerce

Produkte mit Bestand, Bestellungen der letzten 90 Tage mit Positionen, Rabatten, Status und Rückerstattungen — über die REST-API (wc/v3) mit Leseschlüssel.

Quelle 2

Werbekonten

Google Ads, Meta: Kosten und zugeordnete Umsätze je Tag und Kampagne.

Quelle 3

Zahlungsanbieter

WooPayments, Stripe, PayPal, Klarna: Gebühren je Transaktion, Auszahlungszeitpunkte.

Quelle 4

Lager / ERP

Einkaufspreise, Bestände, Wiederbeschaffungszeiten — aus Warenwirtschaft oder Tabelle.

Ein Modell des Geschäfts — jede Nacht durchgerechnet

Jede Bestellung wird mit ihren echten Kosten verrechnet: Ware, Versand, Gebühr, Retoure, Werbung. Jede Zahl behält ihre Herkunft.

DB3 je ArtikelWelche Produkte nach allen Kosten verdienen — und welche Werbung bekommen, obwohl sie Verlust machen.
Break-even je KampagneBreak-even-ROAS aus der echten Marge der beworbenen Artikel.
Stockout-RisikoMeldebestand je Artikel, Warnung bevor die Reserve angegriffen wird, Nachbestell-Vorschlag.
Auszahlungsvorschau13-Wochen-Liquiditätsvorschau aus Auszahlungsfristen, Wareneinkauf und Werbebudget.
Sofort-BefundNach der Verbindung: die auffälligsten Stellen deines Sortiments, mit Zahl und Ursache.

Was WooCommerce dich je Bestellung kostet — nach Zahlungsanbieter

Gebühren laut Anbieterseiten, abgerufen am 26.08.2026, Deutschland, EWR-Karten: WooPayments 1,5 % + 0,25 € (internationale Karten +2 %, Gebühren bei Rückerstattung nicht erstattet, zzgl. 19 % USt auf die Gebühr), Stripe 1,5 % + 0,25 €, PayPal 2,49 % + 0,35 €. Zum Vergleich Shopify Basic: 27 € je Monat + 2,1 % + 0,30 €.

Mini-Rechner WooCommerce-Kosten je Bestellung

VarianteGebühr je BestellungGebühren je MonatFix je MonatGesamt je Monatje Bestellung
WooCommerce + WooPayments0,85 €339,40 €60,00 €399,40 €1,00 €
WooCommerce + Stripe0,85 €339,40 €60,00 €399,40 €1,00 €
WooCommerce + PayPal1,34 €537,40 €60,00 €597,40 €1,49 €
Vergleich: Shopify Basic + Shopify Payments1,14 €455,16 €27,00 €482,16 €1,21 €

WooCommerce mit WooPayments kostet 1,00 € je Bestellung, Shopify Basic 1,21 €. Shopify Basic wird erst günstiger, wenn Hosting und Plugins mehr als 142,76 € im Monat kosten. Mit PayPal als Hauptzahlart dreht sich das Bild: 1,49 € je Bestellung.

Die Plattformkosten sind der kleinste Posten. Ob eine Bestellung Geld bringt, entscheiden Wareneinsatz, Versand, Retouren und Werbung — der Deckungsbeitrags-Rechner rechnet alle fünf zusammen, der Kennzahlenbaum zeigt, wie sie zusammenhängen.

WooCommerce verbinden — in fünf Minuten, nur lesend

  1. API-Schlüssel anlegen. WooCommerce → Einstellungen → Erweitert → REST-API → „Schlüssel hinzufügen". Beschreibung „de_core", Benutzer mit Shop-Manager-Rechten, Berechtigung Lesen.
  2. Consumer Key und Consumer Secret kopieren. WooCommerce zeigt beide einmalig. Voraussetzung: Dein Shop läuft über HTTPS und die REST-API ist nicht durch ein Sicherheits-Plugin blockiert.
  3. In de_core eintragen. Shop-URL, Consumer Key, Consumer Secret in den Integrationen hinterlegen. Der erste Abgleich läuft sofort, danach jede Nacht.
  4. Sofort-Befund lesen. Nach dem ersten Lauf zeigt de_core die auffälligsten Stellen deines Sortiments. Werbekonten und Zahlungsanbieter kommen als nächste Quellen dazu — jede einzeln, nichts ohne dein Ja.

de_core schreibt nichts in deinen Shop. Der Schlüssel lässt sich in WooCommerce jederzeit widerrufen. Entwickelt und gehostet in Deutschland.

Häufige Fragen

Zeigt WooCommerce meinen Gewinn?

WooCommerce Analytics zeigt Bruttoumsatz, Rückerstattungen, Gutscheine, Nettoumsatz, Steuern, berechneten Versand, Bestellungen und Bestand. Seit WooCommerce 10.3 gibt es ein Feld für die Kosten der verkauften Ware je Produkt und die Kosten je Bestellung — in den Analytics-Berichten erscheint daraus noch kein Gewinn. Zahlartgebühren, deine Versandkosten, Retourenkosten und Werbung fehlen ganz.

Welche Daten liest de_core aus WooCommerce?

Über die WooCommerce-REST-API (wc/v3) nur lesend: Produkte mit Bestand, Bestellungen der letzten 90 Tage mit Positionen, Rabatten, Status und Rückerstattungen. Du legst dafür in WooCommerce einen API-Schlüssel mit der Berechtigung „Lesen" an und kannst ihn jederzeit widerrufen.

Was kostet WooCommerce je Bestellung wirklich?

Hosting und Plugins als Fixbetrag plus die Zahlartgebühr je Bestellung. Bei 39,90 € Bestellwert: WooPayments 1,5 % + 0,25 € = 0,85 €, Stripe 1,5 % + 0,25 € = 0,85 €, PayPal 2,49 % + 0,35 € = 1,34 € (Deutschland, Stand 26.08.2026). Bei 400 Bestellungen und 60 € Hosting sind das 1,00 € je Bestellung mit WooPayments — Shopify Basic kostet für dieselben Bestellungen 1,21 €.

Ist WooCommerce günstiger als Shopify?

Bei den laufenden Kosten je Bestellung meist ja: WooPayments 1,5 % + 0,25 € gegen Shopify Payments Basic 2,1 % + 0,30 € sind 0,29 € je 39,90-€-Bestellung, bei 400 Bestellungen 116 € im Monat. Shopify Basic ist erst günstiger, wenn Hosting und Plugins mehr als rund 143 € im Monat kosten. Die Frage entscheidet aber nicht die Plattform — sondern was je Bestellung nach Ware, Versand, Gebühr, Retoure und Werbung bleibt.

Weiterlesen und rechnen

Dein WooCommerce-Shop als Rechnung, nicht als Bericht.

7 Tage kostenlos: Shop verbinden, Sofort-Befund lesen, DB3 je Artikel sehen. Nur lesend, jederzeit trennbar.